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Sonntag, 29. Dezember 2013

Mein Rückblick auf fast 4 Jahre Garten Eden

Heute gibt es keinen standardmäßigen Jahresrückblick aus unserem Paradies
sondern ich möchte euch aus gegebenen Anlass einen Rückblick auf die letzten Jahre, 
mit den Anfängen und was bis jetzt aus dem Garten geworden ist, zeigen.

Dieser Blog wird, wie ja schon angekündigt, hier nicht mehr fortgeführt - aber er bleibt euch trotzdem erhalten.
Weiter geht ab es aber 2014  und zwar hier *klick*

Aber jetzt zu den fast 4 Jahren Garten Eden.
 Angefangen den Wildwuchsgarten in unser Paradies zu verwandeln haben wir im März 2010 und das hier unten auf der Collage ist bisher daraus geworden.



Natürlich sind wir lange noch nicht fertig.
Einige Bereiche sind noch fast ursprünglich und andere müssen noch einmal abgeändert werden.
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Angefangen hat eigentlich alles schon im Jahr 2008.
Da wurde der Garten allerdings noch von einem älteren Ehepaar gepflegt
und wir durften ihn höchstens mal ansehen - auch wenn wir da schon helfen wollten.
Nach großflächigen Kanalarbeiten sah es im Dezember 2008 dann so aus, 
wie hier unten auf den Bildern.




Auch 2009 durften wir noch nicht Hand anlegen und die Natur setze sich weiter durch, 
wie man hier unten sehen konnte.


Wir haben lange, wirklich sehr lange überlegt, ob wir uns das antun sollten.
Mein GG, der bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht für Gartenarbeiten zu motivieren war, 
war aber Feuer und Flamme und so bekamen wir schließlich die Zustimmung vom Besitzer, 
diesen Garten so anzulegen, wie wir es uns vorstellen...

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...und wer kann bei diesem Anblick hier unten schon nein sagen.....



Im März 2010 haben wir im Eingangsbereich angefangen den Wildwuchs zu beseitigen.
Inzwischen ist dieser Bereich fast so, wie wir es uns vorstellen, aber auch dort gibt es nach einer fast kpl. Umpflanzaktion im Herbst 2013, zwei neue Projekte für das Gartenjahr 2014.


Weiter ging es im mittleren Gartenbereich. 
Dort war durch die Baggerarbeiten wirklich Berg- und Talbahn und wir haben jede Menge Erde auffüllen müssen. Es wurde Rasen ausgesät, Beete angelegt, eine Baumbank und ein Hochbeet für unsere frühere Gartenbesitzerin gebaut und dann noch vieles mehr...



Im Frühjahr 2011 kam der große Rückschlag, 
denn es wurden von einem Gartenbauunternehmen Baumfällarbeiten gemacht. 
Eine der drei großen Linden, die eigentlich das Bild im hinteren Bereich ausmachten, 
wurde u.A. gefällt.
Auch die Eiben hinter dem Weiher wurden radikal zurückgeschnitten 
(heute haben sie sich inzwischen wieder erholt, welch ein Glück).
Insgesamt wurden ca. 15 große Bäume (Fichten,Lärchen,Ahorne,Birken,Linde,Eschen,Essigbaum) gefällt . 
Einige auch von uns bzw. einem Bekannten, denn die, die eigentlich tot waren, wurden von der Gartenbaufirma stehen gelassen.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Lust mehr, diesen Garten überhaupt weiter zu bearbeiten, 
denn das harmonische Gartenbild war zerstört - ...doch dann haben wir uns gedacht, jetzt erst recht,
denn das hatte dieser Garten wirklich nicht verdient


Nachdem die Bäume gefällt waren, konnte auch der Zaun mit mehreren Ausgängen zum Bach hin gebaut, das Eulengeländer und das Baumbeet angelegt werden. 
Die an der Wand im vorderen Bereich verlegten Wasserrohre wurden durch gepflanzten Efeu verdeckt, der an einem gebauten Klettergestell  hoch wuchs.


Wege und die Terrasse wurden neu angelegt. 
Ein Bachlauf an der Terrasse, der durch die Kanalarbeiten trocken gelegt worden war, ist von uns zugeschüttet und dadurch die Terrasse vergrößert worden.
Wir haben übrigens alle Natursteinplatten durch Zufall überall verstreut im Garten unter der Grasnarbe gefunden und wieder ausgebuddelt.


Unter den verbliebenen Fichten und Lärchen wurde aufgeräumt, das Gerümpel entfernt
und ein Sitzplatz angelegt. 
Außerdem haben wir Hainbuchenhecken gepflanzt (ca. 800 Pflanzen). 
Die letzte im Herbst 2013.


Am Weiher wurde unter der Hängeulme ebenfalls ein Sitzplatz angelegt. 
Auch hier wurden neue Wege angelegt und das Erdsicht wurde zum Leben erweckt.
Hier gibt es ebenfalls noch jede Menge Arbeit...


Nachdem wir einen Rosenbogen durchschritten haben,der zwischen dem Eingangsbereich und dem eigentlichen Hauptgarten liegt, sehen wir ein Beet mit Steinsäule und Hainbuchenheckeneinfassung. 
Dort blüht im Frühjahr rosa Teppichphlox zusammen mit weißem Flieder und Pfingstnelken und
im Sommer rosa Fairy-Rosen zusammen mit Lavendel,Salbei und Frauenmantel.



Weitere Beete mit Stauden und Rosen sind in Planung

Auch habe ich sehr viele Projekte noch gar nicht umsetzen können, wie z.B das Insektenhotel oder das Entenhaus...., aber wir wollen es langsam angehen lassen.

Die ganzen Arbeiten, bis auf die Baumfällung haben wir beide alleine gemacht, deshalb bin ich schon sehr glücklich, was wir bis jetzt schon erreicht haben.

Wir möchten auch die vielen Tiere mit unseren Arbeiten nicht vertreiben, die dort im Paradies wohnen - denn sie waren schon vor uns dort.... 
(allerdings haben sich die Blindschleichen und Ringelnattern etwas zurückgezogen)

Für Kijani ist es ebenfalls ein Paradies, denn hier kann er rumtoben, laufen und auch buddeln 
(aber er macht das immer fast nur da, wo er eigentlich nicht soll, grrr...) 

Ich hoffe, ihr hattet eine wenig Spass an dem etwas anderem Gartenrückblick.

Ich freue mich, euch vielleicht ab 2014
in meinem Blog
Broceliandes Gartenträume 
mit weiteren Bildern aus dem 
Garten Eden 
begrüßen zu können.

Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch und kommt gesund und munter ins Neue Jahr hinüber.



Freitag, 11. Januar 2013

Jahresrückblick aus dem Paradies


...und jetzt habe ich es doch noch gemacht:  

ein Rückblick auf das letzte Gartenjahr 2012

....und da ich mich bei meiner Bilderflut nicht entscheiden konnte, 
gibt es zu jedem Monat eine kleine Collage für euch.

Im Januar war weit und breit nichts vom Schnee zu sehen, dafür hat der Frost so manche Pflanze eiskalt erwischt. 
Auch Kijani hat das trockene, kalte Wetter gefallen - auf dem gefrorenen Boden schubbeln und herabgefallene Zweige zerbeissen - was könnte es Schöneres für unseren Wildfang geben.....





Im Februar wurde es dann so richtig kalt. 
Der Teich und auch der Bach hatte eine dicke Eisschicht - es sah traumhaft schön aus.
Allerdings hat dieses Wetter der Uraltkarpfen im Weiher nicht überlebt - er soll ca. 26-28 Jahre alt gewesen sein.




Im März haben wir dann die Gartensaison eröffnet.
Kompost wurde verteilt, wurzelnackte Rosen eingepflanzt und ein riesiger Rhododendron aus Nachbars Garten wurde übergesiedelt.
Außerdem wurden noch neue Wege angelegt und das hässliche Regenwasserrohr haben wir unter die Erde verlegt.


Im April wurden dann weitere Erdarbeiten in Angriff genommen.
Mein Mann hat schubkarrenweise Erde vom Nachbarn angefahren, damit haben wir u.A. 
das Erdgesicht noch einmal angeschüttet.
Neben dem Blockhaus  wurden Baumstümpfe ausgegraben und der Erdhügel abtragen.
Zum Schluss konnte Mutterboden verteilt und endlich umgepflanzt werden.
Das Erdgesicht bekam seine Haarpracht "implantiert"


Im Mai erwachte das Paradies so richtig zum Leben.
Überall grünte und blühte es und neben dem Blockhaus wurde der Plattenweg noch einmal neu mit anderen Platten angelegt und endlich Rasen ausgesäht.
Beim Säulenbeet kann man jetzt nach dem Blattaustrieb auch endlich die kleine Hainbuchenhecke erkennen.

 

Im Juni bekamen wir ca. 450 gebrauchte und noch gut erhaltene Dachpfannen geschenkt, die alle von vorne am Haus in den Garten Eden transportiert werden mussten. Das Erdgesicht bekam seine Gesichtskontur und die ersten Hautpolster eingepflanzt.
...und mein Wunsch ging in Erfüllung - eine Baumbank um die alte Linde herum.


Im Juli musste im vorderen Garten am Haus auch mal wieder etwas getan (gebaut) werden, deshalb haben wir im Paradies nur dem Ruf der Vögel und dem gequake der Frösche gelauscht.


Auch im August haben wir im Garten Eden fast nur relaxt. 
Hier und da nur Verblühtes abgeschnitten und im Weiher wurde das Wassergras etwas (schubkarrenweise) dezimiert.


Im September hat mein Mann dann noch den Brückensteg verbreitert und Fundamente dafür gegossen.
Die letzten Minifrösche hüpften gut getarnt durch den Garten und Kijani hat die Sitzfläche der Baumbank entdeckt. Die neu angelegte Rasenfläche hat der Matsch- bzw. Erdpiste ein Ende gemacht.


Im Oktober fielen die ersten Blätter....


...und im November wurde der Garten für den Winter vorbereitet. 


Pünktlich zum ersten Dezember wurde es draußen weiß.
In der Weihnachtswoche gab es dann von der Schneeschmelze und vom vielen Regen Hochwasser. 
Der Bach war so hoch, dass das Wasser fast in den Weiher gedrückt wurde und es hätte nicht mehr viel gefehlt, dann wäre landunter gewesen (ca. 150 m weiter ist er übergetreten).
Einen Tag später, nachdem der Wasserstand wieder gesunken war, hatte der Weiher die Farbe eines Bergsees (auf der Collage oben rechts).
.... und dann hat uns das Hochwasser noch etwas angespült - erst letzte Woche durch Zufall entdeckt  - eine Bisamratte  - leider hatte ich keine Kamera dabei.
So süß wie das Tierchen auch aussieht (abgesehen vom Schwanz, grrrr...), von mir aus könnte es weiterziehen, denn ICH WILL KEINE unterhölten Böschungen und das Wasser soll auch im Weiher bleiben, denn wir möchte zwei Karpfen dieses Jahr einsetzen zum sauberhalten (nicht zum essen).



Huhu - noch alle da??????........
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Das war es auch schon und ich hoffe ihr habt die Bilderflut überlebt, grins...

Dieses Jahr werden wir es ruhiger im Paradies angehen, der Grund ist wieder drin im ehemaligen Wildwuchsgarten und man braucht nicht mehr eine Machete, um dadurch zu kommen.
Die Dacherneuerung ist eines der ersten Projekte, bei der ich allerdings nur eine Statistenrolle abgeben werde. Dann wird im vorderen Eingangbereich ein Sitzplatz entstehen und das Erdgesicht bekommt endlich sein richtiges Gesicht, darauf freue ich mich schon sehr.
Alles andere bleibt offen, denn es gibt noch sehr viele Dinge, die ich dort verändern und neu anlegen möchte....

Ich hoffe mein Rückblick auf 2012 hat euch gefallen und ich bin gespannt, wann wir dieses Jahr die neue Gartensaison eröffnen werden - mir juckt es auf jeden Fall schon in den Fingern.

Bis bald
eure Christina

Dienstag, 7. Dezember 2010

Jahresrückblick - das erste Gartenjahr im Garten Eden

Endlich habe ich es geschafft - der Jahresrückblick aus unserem Paradies ist fertig.

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Das war bei 500 Bildern aus dem Garten Eden , die ich bisher dieses Jahr gemacht hatte gar nicht so einfach, die richtigen dafür herauszusuchen.

Angefangen haben wir Anfang März 2010. Mit wir meine ich meinen Mann, unseren großen Wusel Kijani und mich.

Der Eingangsbereich vor dem Zaun ist leider noch nicht fertig geworden.
Die Kletterrose hat nach einem Radikalschnitt im Frühjahr wunderschön geblüht - und ich dachte erst, ich hätte sie zu weit zurückgeschnitten.
Die ganzen Jostasträucher auf der rechten Eingangsseite sind als letzte Tat dieses Jahr im Garten Ende November ausgegraben und durch einen riesigen Hibiskus ersetzt worden. Den kann man aber auf dem Bild nicht so gut erkennen, da er weit runtergeschnitten ist - ansonsten wäre er nicht transportfähig gewesen. Die Josta wären eigentlich geblieben, doch sie waren morsch und haben kaum Früchte getragen.

Der Weg wurde kpl. aufgehoben und neu verlegt. Das Beet mit der Kletterrose wurde verkleinert und mit einer kleinen Natursteinmauer eingefasst.

Hier nun ein paar Eindrücke von der anderen Seite.


Das Hochbeet wird im nächsten Frühjahr erst bestückt .

Ihr glaubt gar nicht, wieviel Metallbleche wir aus dem Boden gezogen haben. Auf dem oberen Bild hier unten könnt ihr noch eins davon so halbwegs im Gestrüpp erkennen.


Nächstes Jahr wollen wir es erst einmal etwas ruhiger angehen.
Dann wird der hintere Bereich angefangen, dort wo das Erdgesicht entstehen soll und rings um den Teich. Auch vorne ist noch sehr viel zu tun - ach eigentlich überall, denn jetzt ist ja erst einmal Grund drin.
Trotzdem bin ich schon sehr zufrieden, was wir drei ohne jegliche Hilfe geschafft haben - obwohl ich dieses Jahr noch so viel fertigstellen wollte.
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Das Trockenmauerbeet um eine der großen Linden hätte ich schon ganz gerne fertig gehabt, doch ich darf wegen einer Schulterentzündung schon länger nicht mehr diese Wackermänner wuchten - aber nächstes Jahr, grins....
Auch der Bereich vorne am Weg, entlang des Zauns sollte eigentlich schon weiter bzw, fertig sein.
Wie ihr seht, es gibt noch sooooo viel zu tun - aber jetzt ist erst einmal Pause, denn im Garten Eden liegen ca. 50 cm Schnee. Es sieht traumhaft schön und so unberührt aus (wenn man unsere Fußstapfen nicht sehen würde).
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Ich wünsche euch allen eine wunderschöne und besinnliche Adventszeit und ganz viel neue Pläne fürs nächste Gartenjahr.
Liebe Grüße
Christina

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